Briefe der Maria Crescentia Höß

Gestaltung und Betreuung der Reihe „Maria Crescentia Höß – Briefe an Kurfürst Clemens August von Köln“ sowie „In Gnaden und aller Wohlgewogenheit –
Briefe der hl. Crescentia an das Benediktinerstift Irsee“

Gestaltung und Betreuung der Herstellung der Bücher, besondere Veredelung der Bücher durch Golddruck und Prägung sowie der Ausstattung mit Lesebändchen und Leineneinband. Maria Crescentia Höß – Briefe an Kurfürst Clemens August von Köln: Karl Pörnbacher, 168 Seiten, 27 Abb.,Format 16,8 x 23,5 cm, ISBN 978-3-89870-817-3; In Gnaden und aller Wohlgewogenheit – Briefe der hl. Crescentia an das Benediktinerstift Irsee, Karl Pörnbacher, 152 Seiten, 35 Abb., Format 16,8 x 23,5 cm, ISBN 978-3-89870-907-1, Kunstverlag Josef Fink

Die Kaufbeurer Klosterfrau Maria Crescentia Höß gehörte zu den berühmten Persönlichkeiten ihrer Zeit. Zahllose Personen jeglichen Standes suchten sie auf und erbaten von ihr Rat und Hilfe. Ihre Gespräche kennen wir nicht, aber viele, die nicht nach Kaufbeuren reisen konnten, wandten sich brieflich an sie. Ihre Antworten, die sie nicht eigenhändig schrieb, sondern der Klosterschreiberin und weiteren Mitschwestern diktierte, wurden aufbewahrt und als kostbare Erinnerungsstücke geschätzt.
Crescentia wurde zur einflussreichen Beraterin des Kölner Kurfürsten Clemens August (1700–1761). Nach ihrem Tod am 5. April 1744 bat Clemens August den Papst um ihre Heiligsprechung. Diese erfolgte am 25. November 2001 durch Papst Johannes Paul II.